Meine Lieben, ich habe für euch in der Regel immer Tipps und Tricks für die schnelle Küche, wo es angebracht ist. Für die Ratatouille jedoch kenne ich kein Erbarmen: jedes Gemüse wird separat gebraten, bevor sie sie alle gemeinsam in der Tomatensauce vereint und geschmort werden.
Diese Methode ist wichtig, weil jede Gemüsesorte andere Garzeiten hat, um Röstaromen zu erzielen – nicht zu starke, aber gerade so, dass man sie schmeckt und die individuelle Textur dabei erhalten bleibt. Dafür braucht ihr keine Tomaten zu häuten, denn für den Tomatenteil könnt ihr ganz wunderbar Salsa Paradiso verwenden.
Ratatouille ist ein unglaublich wandelbares Soulfood für mich. Dieses Gericht ist ein echter Allrounder. Ein mediterranes Chamäleon, das sich an alle Kompositionen anschmiegt. Die Vielfalt kennt einfach keine Grenzen.
In meinemBlogbeitrag habe ich 14 verschiedene Servier-Varianten für Ratatouille für euch zusammengetragen. Und in meinem Kochbuch "Verrückt nach Tomatensauce #2"findest du weitere köstliche Rezepte aus aller Welt.
Das Gemüse waschen, abtrocknen und in folgender Reihenfolge
in gleichmäßige Würfel schneiden und braten: Paprika, Zucchini, Auberginen, da
die Auberginen dunkel anlaufen zuletzt.
In einer Pfanne zwei EL Olivenöl erhitzen und die Paprikawürfel
braten, bis sie goldbraun sind. Aus der Pfanne nehmen und auf einer Platte mit
Küchenpapier beiseite stellen.
Denselben Vorgang mit den Zucchini, den Auberginen und der
Zwiebel wiederholen, jeweils separat anbraten und beiseite stellen.
In der gleichen Pfanne den Knoblauch anbraten und die Salsa
Paradiso hinzufügen. Alle gebratenen Gemüsesorten zurück in die Pfanne geben,
mit den frischen Kräutern, Salz und Pfeffer würzen.
Das Ratatouille bei niedriger Hitze etwa 10 Minuten schmoren
lassen, damit sich die Aromen verbinden.