von Hermina Deiana
Ribollita Toscana
Heute kochen, morgen essen. Ribollita bedeutet soviel wie mehrmals gekocht oder erwärmt. Dieser Eintopf sollte am Folgetag erst gegessen werden oder zumindest einmal komplett ausgekühlt und wieder erwärmt werden. Er sieht nicht schön aus, schmeckt aber göttlich. Es gibt nur drei Zutaten, die unbedingt dazugehören, den Rest könnt ihr frei wählen. Fangen wir an mit den weißen Cannellini Bohnen. Ich verwende sie aus der Dose, ihr könnt gerne getrocknete verwenden und sie über Nacht einweichen. Wenn ihr keine Cannellini Bohnen bekommt, fühlt euch frei eine andere Sorte zu verwenden. Der Schwarzkohl, cavolo nero ist ebenfalls ein Pflichtgemüse. Theoretisch. Praktisch nur dann, wenn es bei eurem Gemüsehändler gerade verfügbar ist. Ein weiteres Muss ist das toskanische Bauernbrot – per favore, wo sollen wir das hernehmen? Es gibt Spezialitätengeschäfte in Deutschland, die das reinste Little Italy sind, aber nicht überall. Mea culpa, ich habe profanes Baguette verwendet, aber mit Trick. Und überhaupt mal wieder italienische Tradition etwas eigensinnig zubereitet, aber unfassbar lecker. Und nur das zählt. Bitte fühlt euch frei euer Lieblingsgemüse und die Menge frei zu wählen und lest unbedingt meinen Beitrag zu diesem Gericht aus Italiens Mittelalter. Viel Spaß beim Lesen, Nachkochen und vor allem beim Genießen. Eure Hermina 🍅❤️🍅