Ribollita Toscana
5.0 Sterne aus 5 Bewertungen
Kategorie
Suppen & Eintöpfe, Vegetarisch
Portionen
4-6
Vorkochen bitte!
Ribollita bedeutet soviel wie mehrmals gekocht oder erwärmt. Dieser Eintopf sollte am Folgetag erst gegessen werden oder zumindest einmal komplett ausgekühlt und wieder erwärmt werden.
Er sieht nicht schön aus, schmeckt aber göttlich. Es gibt nur drei Zutaten, die unbedingt dazugehören, den Rest könnt ihr frei wählen.
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Fangen wir an mit den weißen Cannellini Bohnen. Ich verwende sie aus der Dose, ihr könnt gerne getrocknete verwenden und sie über Nacht einweichen. Wenn ihr keine Cannellini Bohnen bekommt, fühlt euch frei eine andere Sorte zu verwenden.
Der Schwarzkohl, cavolo nero ist ebenfalls ein Pflichtgemüse. Theoretisch. Praktisch nur dann, wenn es bei eurem Gemüsehändler gerade verfügbar ist.
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Ein weiteres Muss ist das toskanische Bauernbrot – per favore, wo sollen wir das hernehmen? Es gibt Spezialitätengeschäfte in Deutschland, die das reinste Little Italy sind, aber nicht überall.
Mea culpa, ich habe profanes Baguette verwendet, aber mit Trick. Und überhaupt mal wieder italienische Tradition etwas eigensinnig zubereitet, aber unfassbar lecker. Und nur das zählt.
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Bitte wählt einfach euer Lieblingsgemüse in der für euch passenden Menge, denn es kann wirklich nichts schief geht bei diesem Eintopf.
Und bitte lest unbedingt meinen Blog-Beitrag Ribollita - diesem köstlichen Gericht aus Italiens Mittelalter.
Viel Spaß beim Lesen, Nachkochen und vor allem beim Genießen,
Eure Hermina 🍅❤️🍅 con Amore
Zutaten
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1 Karotte
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1 Zwiebel
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1 Lauchstange
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4 Wirsingblätter
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4 Weißkohlblätter
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5 Blumenkohlröschen
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5 Schwarzkohlblätter
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1 Stück Sellerie / Staudensellerie
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1 Dose Cannellini Bohnen
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1 Glas Salsa Paradiso
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2-3 Scheiben Baguette oder Brot pro Person
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4 EL Olivenöl
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2 Knoblauchzehen
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2 EL geriebener Parmesan oder Pecorino
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Salz, frisch gemahlener Pfeffer
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½ TL Kurkuma
Zubereitung
Alles Gemüse schälen, waschen in feine Würfel oder Streifen schneiden. Die Zwiebel und eine Knoblauchzehe fein hacken. 1 EL Olivenöl in einem Topf auf mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe darin dünsten, bis die Zwiebel glasig ist. Sellerie, Karotte und weitere harte Gemüsesorten dazugeben.
Salsa Paradiso dazugeben und alles gut verrühren. Heißes Wasser aufsetzen. Wenn Salsa anfängt am Topfboden festzukleben, mit dem heißen Wasser aufgießen, so dass das Gemüse gerade so bedeckt ist. Einmal aufkochen und das weitere Gemüse wie Schwarzkohl, Wirsing, Kohl, etc. und vorher ausgewaschene Cannellini Bohnen dazugeben. Wenn notwendig mit noch etwas Wasser aufgießen. Leicht salzen und pfeffern und mit dem Kurkuma würzen – gibt auch eine schöne Farbe zusammen mit dem Rot der Tomatensauce. Bei geschlossenem Deckel und sehr niedriger Hitze ca. 20 Minuten köcheln. Hitze ausschalten und den Eintopf auskühlen lassen.
Am nächsten Tag den Eintopf erwärmen. Parmesan oder Pecorino reiben. Das Brot in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Brotscheiben mit der Knoblauchzehe abreiben. Drei Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne erwärmen. Die Knoblauchzehe und die Brotscheibe in die Pfanne geben und von beiden Seiten kross rösten.
Den heißen Eintopf in eine Auflaufform geben. Die Brotscheiben darauf verteilen mit dem geriebenen Parmesan bestreuen. Bei 200 Grad im Backofen 10 Minuten gratinieren.
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