Premiere: die erste Tomatensauce mit eigenem Song

Premiere: die erste Tomatensauce mit eigenem Song

Wetten mit Salsa Paradiso tanzt du in der Küche?

Warum braucht eine Tomatensauce eigentlich ihren eigenen Song?

Die meisten Menschen würden wahrscheinlich antworten: Gar nicht.

Und sie hätten recht. Zumindest dann, wenn Tomatensauce einfach nur ein Lebensmittel ist.

Für mich war Salsa Paradiso aber nie einfach nur Tomatensauce.

Sie war von Anfang an viel mehr. Eine Erinnerung. Ein Lebensgefühl. Ein unvergesslicher Geschmack. Und vor allem die Freude am gemeinsamen Essen. Denn gutes Essen bedeutet für mich weit mehr, als satt zu werden.

Es bedeutet Vorfreude. Es bedeutet, sich Zeit zu nehmen. Es bedeutet, mit der Familie und Freunden am Tisch zu sitzen, das Essen zu genießen, zu reden, sich auszutauschen, zu diskutieren und zu lachen.

Es bedeutet, nach einem langen Arbeitstag nach Hause zu kommen und sich selbst etwas Schönes zuzubereiten.

Ja, auch als Single Frau koche ich für mich und richte es hübsch an. Ich kann wunderbar alleine genießen. Und ich finde, genau das sollten wir viel öfter tun.

Nicht auf den nächsten Anlass warten. Nicht darauf, dass Besuch kommt. Nicht auf den perfekten Moment. Sondern heute. Jetzt. Mit einem guten Essen. Mit Musik. Mit einem Glas Wein.

Zaubermomente kreiert man.

Sie fallen nicht immer einfach vom Himmel. 

 

Alles begann im Sommer 1984

Im Sommer 1984 saß ich nicht in einem schicken Ristorante. Ich saß am Esstisch der Familie meines damaligen Freundes in Neapel.

Zum Mittagessen gab es Tomatensauce. Mit Pasta. Mit Ragú napoletano. Mit Parmigiana di Melanzane. Drei Gerichte. Die gleiche Sauce. Und sie schmeckten nicht gleich. Eine Tomatensauce, wie ich sie bis dahin noch nie gegessen hatte.

 

Natürlich fragte ich sofort begeistert nach dem Rezept. Die Tanten lachten herzlich.

„Hermi, diese Tomaten hast du in Deutschland doch gar nicht.“

Damals lernte ich, dass großartige Tomatensauce nicht mit einem Rezept beginnt. Sondern mit den Tomaten. Mit der Sonne. Mit Geduld. Mit Respekt vor der Natur. Und mit einer Tradition, die italienische Familien seit Generationen pflegen.

Einmal im Jahr wird die gesamte Tomatenernte eingekocht. Nicht irgendwann. Nicht wenn es in den Terminkalender passt. Sondern genau dann, wenn die Tomaten ihren perfekten Reifegrad erreicht haben. Alles im Einklang mit der Natur.

Ich kannte diese Art des Vorratmachens übrigens auch aus meiner kroatischen Heimat. Dort wurden Paprika in Gläsern eingelegt und das köstliche Ajvar zubereitet. Das ganze Wochenende waren alle damit beschäftigt, bis das letzte Glas fest verschlossen wurde. Es war jährliche Tradition.

Diese Kultur des saisonalen Einkochens fasziniert mich, denn es bedeutet den Geschmack der jeweiligen Jahreszeit zu konservieren für Zeiten, in denen es diese Gemüsesorten oder Früchte nicht gab. Dass wir heute das ganze Jahr über alles bekommen hat die Qualität unserer Ernährung nicht gesteigert. 

 

Musik gehört für mich einfach dazu

Ich kann mich kaum erinnern, wann ich das letzte Mal ohne Musik gekocht habe. 

Im Auto läuft auch immer Musik. Beim Sport sowieso. Morgens begleitet sie mich in den Tag. Beim Arbeiten höre ich oft ganz ruhige Klaviermusik.

Und beim Kochen? Da darf sie manchmal gerne etwas lauter sein. Unser Nachbarsmädchen Marie – heute längst eine junge Frau – sagte früher oft zu ihrer Mutter:

„Mama, Hermina hat laute Musik in der Küche und singt mit. Bestimmt gibt es wieder etwas Leckeres zu essen.“

Ich musste jedes Mal lachen, öffnete das Küchenfenster und reichte ihr einen Teller zum Probieren hinaus. Als Jahre später das Fernsehteam von Maintower bei mir drehte und ich ihnen diese Geschichte erzählte, wollten sie diese Szene unbedingt für das Fernsehen nachstellen.

Sie fanden sie herrlich. Ich ehrlich gesagt auch. Denn sie beschreibt wahrscheinlich besser als alles andere, wie ich koche. Mit Musik. Mit guter Laune. Und immer in Gedanken bei lieben Menschen, die sich auf das Essen freuen.  

 

Der Song war eigentlich längst überfällig

Schon vor einigen Jahren habe ich für meine Kunden auf Spotify Playlists zusammengestellt.

Musik zum Kochen. Musik für Valentinstag oder Muttertag. Für laue Sommerabende und für italienisches Lebensgefühl. Eigentlich war es also nur eine Frage der Zeit, bis Salsa Paradiso ihren eigenen Song bekommen würde.

 

Zu verdanken haben wir das Tom Fink aus der Schweiz.

Ein wunderbarer Mensch, mit dem ich bereits an anderen Projekten zusammengearbeitet habe. Mit Hilfe von KI schickte er mir einen Vorschlag nach dem anderen.

Während ich eher lange nachdenke, sorgfältig abwäge und auch einmal eine Nacht darüber schlafe, sprudelt Tom nur so vor Ideen.

So schön, wenn zwei Menschen für ein gemeinsames Projekt brennen. Nur eines wusste ich von Anfang an ganz genau.

Bitte keine Mandoline.

Und bitte keine singende Nonna. Keine Mamma Tomatensauce. Wir leben in 2026.

Wer den wunderbaren Stern-Beitrag über Salsa Paradiso aus dem Jahr 2020 kennt, weiß vielleicht noch, dass genau darüber damals augenzwinkernd geschrieben wurde.

Ich bin eine moderne Frau. Ich liebe Familie. Ich liebe gutes Essen. Ich liebe meinen Beruf. Aber bitte reduziert mich nicht auf die Küche. Ich koche leidenschaftlich gern. Doch genauso gerne entwickle ich Ideen, schreibe Blogartikel, baue meine Marke weiter aus und lerne jeden Tag etwas Neues.

Hermina-Deiana-Stern.de-Genuss

Und dann kam dieser eine Moment...

Eines Tages schickte Tom mir wieder eine neue Version. 

Ich klickte auf "Play". Die ersten Takte erklangen.

Und ich spürte förmlich, wie sich meine Lippen langsam zu einem Lächeln formten.

Mit jeder Sekunde wurde dieses Lächeln größer.

Mein Herz klopfte fast ein bisschen wie, wenn man frisch verliebt ist.

Ich wusste sofort: Das ist er. Genau so soll Salsa Paradiso klingen.

Fröhlich. Leicht. Lebendig. Ein bisschen verrückt. Ja, dazu lässt es sich gut kochen. Und tanzen. Und gute Laune haben.

Mehr als nur Musik

Vielleicht braucht eine Tomatensauce tatsächlich keinen eigenen Song.

Meine schon. Weil Salsa Paradiso für mich nie nur Tomatensauce war. Sie war immer auch Musik. Lebensfreude. Sommer. Freunde. Lachen. Sie war Italien, ach was, sie war in Gedanken Neapel, auch wenn wir heute in der Emilia Romagna produzieren. Napoli, laut, herzlich, der typische Dialekt, Heimat des Büffelmozzarella, der Pizza und Parmigiana.

In Deutschland sind es Kinder, wie Marie, die sich freuen neue Rezepte mit meiner Salsa Paradiso zu probieren. Freunde meines Sohnes, die heute in schicken Restaurants auf der ganzen Welt essen und mir Nachrichten schicken, wie „Herminchen, ich vermisse deine leckere Pasta.“

Ich liebe den süchtig machende Duft meiner Tomatensauce, wenn sie im Kessel köchelt. Wenn ich auch als relativ kleine Frau mit leuchtenden Augen reinschauen kann - stolz und glücklich. Was für ein Gefühl! 

Und der wunderbare Moment, wenn die neue Ernte endlich nach Deutschland darf und ich das erste Glas öffne. Das Gefühl, gemeinsam am Tisch zu sitzen. Ich merke schon...bin komplett ins Schwärmen geraten beim Schreiben….Genau deshalb wünsche ich mir, dass ihr den Song nicht einfach nur anhört.

Dreht ihn auf. Geht in die Küche. Kocht. Tanzt. Lacht. Und genießt das Leben.

Denn gutes Essen schmeckt noch ein bisschen besser, wenn gute Laune mit am Tisch sitzt.

 

Signore e Signori...

Ich freue mich sehr, euch heute den offiziellen Salsa Paradiso Song von Hermina Tomatensauce vorstellen zu dürfen. 

Jetzt anhören:

hermina-tomatensauce.de/song

Dreht die Musik auf. Geht in die Küche. Kocht. Tanzt. Lacht. Und genießt das Leben. 

 

Denn guten Essen schmeckt um Klassen besser, wenn gute Laune mit am Tisch sitzt. 

Buon appetito! 🍅🎶

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Eigentlich wollte ich doch nur Tomatensauce herstellen