Ja, vegan kann wundervoll schmecken! Mit diesem Rezept habe ich mich diese Woche selbst verwöhnt und begeistert. Wie es entstanden ist?
🍅 Die Geschichte hinter meinem Kochbuch „Verrückt nach Tomatensauce #2“ → Zum Kochbuch-Beitrag
Ich hatte noch einen halben Spitzkohl im Kühlschrank. Kichererbsen im Glas oder in der Dose gehören bei mir zum Standard im Vorratsschrank und rote Bete, die ich häufig vorgekocht und vakuumiert in Bio-Qualität kaufe hatte ich ebenfalls da. In den Wintermonaten hat er Saison, der wunderbare Granatapfel, die Frucht der Sinnlichkeit, mit einer Mischung aus Süße und Säure.
Eigentlich bereite ich die rote Bete in der Regel als Salatbeilage zu. In diesem Rezept habe ich sie jedoch kalt als Topping auf den Spitzkohl gegeben. Was für ein Geschmacksfeuerwerk! Ich weiß nicht, ob mal wieder vor lauter Euphorie übertreibe, aber ich glaube das ist eines der köstlichsten veganen Herbstgerichte, die mir einfallen.
Den Spitzkohl waschen und in feine Streifen schneiden. Die
Kichererbsen auswaschen. Die Zwiebel fein hacken. Die rote Bete in Salzwasser
weich kochen oder fertig gegarte rote Bete aus der Packung entnehmen. Abtropfen
lassen.
1 El Olivenöl in einem Topf bei mittlerer Hitze erwärmen und
die Zwiebel darin glasig dünsten. Den Spitzkohl dazu geben und gut anbraten /
anschwitzen. Nach wenigen Minuten die Kichererbsen und die Tomatensauce
hinzufügen und mit 300 ml warmen Wasser aufgießen. Den Deckel auflegen, die Hitze
auf Minimum herunterschalten und 30 Minuten sanft garen.
Die rote Bete in sehr kleine Würfel schneiden, die
Lauchzwiebel in feine Ringe. Die Granatapfelkerne dazugeben und alles mit Salz,
Pfeffer, Kürbiskernöl und Balsamico anmachen.
Den Spitzkohl final mit Salz und Pfeffer abschmecken. Auf
einen Teller servieren und die rote Bete darauf geben.